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Pranayama - die Atemübungen des Yoga
Der Atem ist das Zeichen für unsere Lebendigkeit und verändert sich je nachdem, wie intensiv wir uns körperlich bewegen. Der Einatem versorgt uns mit Sauerstoff, Mineralien und Lebensenergie. Der Ausatem entsorgt die Stoffwechselschlacken in Form von Kohlendioxid.
Der Atem ist aber auch Spiegel unserer Seele. Die Umgangssprache belegt deutlich, wie unsere Gefühle und unser Denken den Atem beeinflussen. So sagt man: Da „stockt mir der Atem“ oder da „bleibt mir die Luft weg“ oder, wenn sich jemand aufregt, „atme erst einmal tief durch“. Wenn ich einen „langen Atem“ habe, bedeutet das, daß ich sehr ausdauernd bin.
Diese sprachlichen Beispiele zeigen, daß zwischen der Atmung und unserer Befindlichkeit ein direkter Zusammenhang besteht. Die Yoga-Atmung nutzt diesen Zusammenhang zwischen Atem und Geist und hilft uns, über den Atem unseren Geist zu beruhigen.
Richtiges und bewußtes Atmen bewältigt jede Form von Stress, schenkt uns Kraft, Konzentration und belastbare Nerven.
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